Grußwort der Kongresspräsidenten

Prof. Dr. Susanne Zank, Prof. Dr. Jürgen M. Bauer

Die Bewahrung von Funktionalität und Lebensqualität im Alter steht ohne Zweifel im Zentrum sowohl der Gerontologie als auch der Geriatrie. Vielfältige Forschungsarbeiten u.a. aus der Biologie, Medizin, Psychologie und Soziologie haben zu belastbaren Erkenntnissen geführt. Nun gilt es, diese Befunde einer kritisch-wissenschaftlichen Bestandsanalyse zu unterziehen und zukünftige Forschungsinhalte sowie gesellschaftliche Herausforderungen zu identifizieren. Damit verbunden ist die Aufgabe, Ausbildungserfordernisse an den wissenschaftlichen und in der Praxis tätigen Nachwuchs zu erkennen, um die notwendige Profilierung sowohl innerhalb des medizinisch-naturwissenschaftlichen als auch des sozialwissenschaftlichen Fächerkanons voranzutreiben.

Der Kongress wird zu dieser Analyse beitragen und ferner aufzeigen, welchen positiven und negativen Entwicklungen wir uns stellen müssen. Ist Hochaltrigkeit mit Funktionalität und guter Qualität des Lebens vereinbar? In welcher Weise können neue Pharmaka und assistive Technologien den Alltag älterer Menschen verbessern? Was bedeuten diese Veränderungen für Ärzte, Therapeuten, professionell und familiär Pflegende? Welche politischen Weichenstellungen sind nötig, um den funktionellen Abbau durch Primär- und Sekundärprävention zu vermindern? Der gemeinsame Kongress in Stuttgart wird wichtige Antworten auf diese Fragen liefern.

Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, zahlreiche international anerkannte Kollegen für unsere diesjährigen Keynote Lectures zu gewinnen. Für letztere werden wir eine Doppelprojektion einrichten, welche es ermöglicht, zum englischsprachigen Vortrag auch die jeweiligen Folien in deutscher Übersetzung zu betrachten.

Bringen Sie sich in unseren gemeinsamen Kongress aktiv ein, indem Sie die Vielzahl der interessanten und wichtigen Themen mit uns diskutieren !

Prof. Dr. Susanne Zank, Prof. Dr. Jürgen M. Bauer
Kongresspräsidentin der DGGG, Kongresspräsident der DGG