Samstag, 08.09.2018
11:15 - 12:45
Hörsaal B
S701
Schlaganfall – Was gibt es Neues?

Moderation: A. H. Jacobs, Bonn; K. E. Brogmus, Woltersdorf

Der Schlaganfall ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen im Alter. Acht von zehn Betroffenen sind über 60 Jahre alt. Der Schlaganfall und seine Folgen sind eine der Hauptursachen für Behinderung und Pflegebedürftigkeit im Alter. In wenigen anderen Bereichen gab es so viele neue Erkenntnisse zu Akuttherapie und Sekundärprophylaxe. In diesem Symposium werden aktuelle Entwicklungen berichtet, geriatrische Aspekte dargestellt und der Frage nachgegangen, ob ältere Schlaganfallpatienten ebenso wie jüngere von diesen Entwicklungen profitieren. Es werden aktuelle Daten zu Infekt und Schlaganfall fundiert erörtert. Neben wissenschaftlichen Aspekten werden hier auch konkrete Empfehlungen für die Praxis gegeben. Die neueste Studienlage und Empfehlungen zur Akuttherapie werden präsentiert und auf Aspekte im Alter eingegangen. Daneben wird die aktuelle Datenlage zur Sekundärprävention nach Schlaganfall reflektiert und entsprechende praktische Konsequenzen im geriatrischen Alltag abgeleitet. Im Folgenden wird dann auf Blutungen, primär oder als Folge der Antikoagulation eingegangen und Risiken und Handlungsempfehlungen dargestellt. Zuletzt werden aktuelle Leitlinien und Erkenntnisse zu Schluckstörungen nach Schlaganfall vorgestellt. Neben Diagnostik wird auch die moderne Therapie der Dysphagie reflektiert.

11:15
Infekt und Schlaganfall
S701-1 

R. Nau; Göttingen

11:30
Akuttherapie - neueste Studienlage und Aspekte im Alter/Der geriatrische Patient mit Schlaganfall in der Notaufnahme
S701-2 

F. Erbguth; Nürnberg

11:45
Sekundärprophlaxe - spezifische Aspekte im Alter - gibt es die?
S701-3 

C. von Arnim; Ulm

12:00
Intrazerebrale Blutungen unter Antikoagulantien - wie häufig und was tun?
S701-4 

M. Djukic; Göttingen

12:15
Dysphagie und Schlaganfall
S701-5 

R. Wirth; Herne

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