Freitag, 07.09.2018
08:00 - 09:30
Seminarraum 16
S310
Presbyakusis- Warum ein interdisziplinäres Vorgehen von Geriatrie und HNO bei der Behandlung der Altersschwerhörigkeit erforderlich ist

Moderation: C. Völter, Bochum; R. Wirth, Herne

Schwerhörigkeit im Alter ist häufig. Die Auswirkung einer solchen auf die allgemeine Lebensqualität, die Häufigkeit für Stürze, die Entwicklung einer Depression oder die Kognition sind bekannt. Leider werden Hörstörungen im Alter oft nicht oder erst spät erkannt und behandelt.
Zunächst soll ein aktueller Überblick über die derzeitige Datenlage mit dem Fokus auf den Zusammenhang zwischen Hören und Kognition gegeben werden.
Anschließend soll diskutiert werden, welche Möglichkeiten es für eine frühe Erfassung einer Hörstörung im Alter gibt und welche Rolle hier ein gemeinsames Vorgehen von HNO und Geriatrie spielen könnte. Danach sollen die möglichen konservativen und operativen Möglichkeiten einer Versorgung der Altersschwerhörigkeit dargelegt werden. Wann ist eine konservative Therapie nicht mehr ausreichend? Wie kann die Hörgeräteakzeptanz verbessert werden? Wann besteht die Indikation für eine Operation? Welche Kontraindikationen gibt es?
Gemeinsam mit den Zuhörern soll diskutiert werden, wie es gemeinsam gelingen könnte, schwerhörigen Menschen im Alter besser gerecht zu werden und wo derzeit noch Probleme bestehen.

08:00
Auswirkungen einer Hörstörung im Alter
S310-1 

C. Völter; Bochum

08:20
Möglichkeit der Frühdiagnostik
S310-2 

J. Löhler; Bad Bramstedt

08:40
Konservative Versorgung der Presbyakusis
S310-3 

M. Cebulla; Würzburg

09:00
Moderne Aspekte in der chirurgischen Therapie
S310-4 

J. P. Thomas; Bochum

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