Freitag, 07.09.2018
17:30 - 19:00
Seminarraum 22
S511
Patient/innen nach hüftnahen Frakturen: Neue Studienergebnisse zu Sturzangst und Reha-Nachsorge

Moderation: K. Pfeiffer, Stuttgart; M. Schäufele, Mannheim

Hüft-/Beckenfrakturen sind folgenreiche sturzbedingte Verletzungen und die Hauptursache für Krankenhauseinweisungen bei über 65-Jährigen. Im Symposium werden Ergebnisse und Erfahrungen aus zwei vom BMBF geförderten Interventionsstudien für Patient/innen mit hüftnahen Frakturen vorgestellt. Beide Studien (ISRCTN79191813, ISRCTN69957256) mit insgesamt mehr als 350 Patient/innen wurden bzw. werden als Teilprojekte des PROFinD Konsortiums (Prevention and Rehabilitation of Osteoporotic Fractures in Disadvantaged Populations) durchgeführt. Die im Symposium präsentierten Ergebnisse und Daten beziehen sich schwerpunktmäßig (Vorträge von Abel, Gugenhan/Gross, Hendlmeier) auf Hüft- und Beckenfrakturpatient/innen mit leichten bis moderaten kognitiven Einschränkungen, die im Hinblick auf eine dauerhafte Pflegebedürftigkeit besonders gefährdet sind.

Im ersten Beitrag (T. Eckert) werden Zusammenhänge zwischen psychologischer Flexibilität, Sturzangst und sturzbezogener Selbstwirksamkeit in dieser Zielgruppe präsentiert sowie Möglichkeiten und Grenzen der Messung und Bewertung von Sturzangst am Beginn der Rehabilitation diskutiert. Der zweite Vortrag (B. Abel) stellt Daten zu Veränderungen der körperlichen Leistungsfähigkeit im sektoralen Übergang zwischen dem Ende der Rehabilitation und den ersten Wochen in der eigenen Häuslichkeit vor. Der dritte Beitrag (J. Gugenhan, M. Gross) befasst sich mit der Erarbeitung und Erreichung von Aktivitäts- und Selbständigkeitszielen bei dieser kognitiv eingeschränkten Zielgruppe. Abschließend werden aus einer sozialarbeiterischen Perspektive zusätzliche Beratungsbedarfe nach Abschluss der geriatrischen Rehabilitation präsentiert und diskutiert (I. Hendlmeier).

17:30
Sturzangst von geriatrischen PatientInnen mit hüftnaher Fraktur zu Beginn der stationären Rehabilitation - eine Pfadanalyse zu Zusammenhängen von psychologischen Korrelaten und motorischer Leistungsfähigkeit
S511-1 

T. Eckert, K. Kampe, M. Kohler, D. Albrecht, K. Hauer, C. Becker, K. Pfeiffer; Heidelberg, Stuttgart

17:50
Motorische Leistungsfähigkeit im Übergang zwischen stationärer geriatrischer Rehabilitation und dem häuslichen Umfeld bei kognitiv eingeschränkten Patienten mit Hüft- oder Beckenfraktur
S511-2 

B. Abel, R. Pomiersky, J. M. Bauer, M. Schäufele, K. Pfeiffer, K. Hauer; Heidelberg, Mannheim, Stuttgart

18:10
Aktivitätsziele in einer häuslichen, postrehabilitativen Intervention für kognitiv eingeschränkte Hüft- und Beckenfrakturpatienten
S511-3 

J. Gugenhan, M. Groß, I. Hendlmeier, K. Hauer, M. Schäufele, C. Becker, K. Pfeiffer; Stuttgart, Mannheim, Heidelberg

18:30
Psychosozialer Beratungsbedarf nach Entlassung aus der geriatrischen Rehabilitationsklinik bei Patient/innen mit leichten kognitiven Einschränkungen und hüftnahen Frakturen
S511-4 

I. Hendlmeier, K. Pfeiffer, K. Hauer, C. Becker, M. Schäufele; Mannheim, Stuttgart, Heidelberg

Diskutant: H.-W. Wahl, Heidelberg

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