Donnerstag, 06.09.2018
15:30 - 17:00
Hörsaal B
S201
Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus - interdisziplinäres Graduiertenkolleg Heidelberg

Moderation: B. Teichmann, Heidelberg; A. Franke, Ludwigsburg

Demenz ist in der stationären Behandlung somatischer Erkrankungen meist nur eine Nebendiagnose oder wird gar nicht erkannt. Fast jeder fünfte Patient über 65 Jahren leidet an Demenz, insgesamt weisen 40 % aller über 65-jährigen Patienten in Allgemeinkrankenhäusern kognitive Beeinträchtigungen auf (1). Ziel des interdisziplinären Graduiertenkollegs, in dem 13 Wissenschaftler aus den Bereichen Gerontologie, Psychologie, Physiotherapie, Architektur, Pflegewissenschaft, Epidemiologie und Sportwissenschaft in Deutschland und Griechenland forschen, ist es, zu einer differenzierten Problemanalyse der Versorgung demenzkranker Menschen zu gelangen und mögliche Interventionsstrategien abzuleiten, die sowohl die medizinische und pflegerische Versorgung als auch die Frührehabilitation in den Krankenhäusern optimieren. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Kolleg werden im Sinne einer ganzheitlichen Analyse die Rahmenbedingungen zur Erhaltung der Lebensqualität von Menschen mit Demenz während und nach dem Aufenthalt im Akutkrankenhaus ermittelt. Vorgestellt wird, welche Faktoren prioritär untersucht werden, die zum Erhalt von Lebensqualität, kognitiver und physischer Fähigkeiten und einem würdevollen Umgang mit Menschen mit Demenz im Krankenhaus beitragen. Die Auswahl der Interventionen erfolgt unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der Patienten und Angehörigen, als auch des Krankenhauspersonals sowie unter dem Aspekt deren Nachhaltigkeit.

1. Schäufele, M.; Bickel, H. (2016): General Hospital Study - GHoST. Hg. v. Robert Bosch Stiftung

15:30
Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus - interdisziplinäres Graduiertenkolleg Heidelberg - eine Einführung
S201-1 

B. Teichmann, K. Beyreuther, J. M. Bauer, A. Kruse; Heidelberg

Ein Krankenhausaufenthalt stellt für Menschen mit Demenz, deren Angehörige und das Klinikpersonal eine besondere Herausforderung dar. Demenz ist meist nur die Nebendiagnose, wird oft auch gar nicht erkannt. Die Patienten kommen in ihrer gewohnten Umgebung oft noch gut zurecht, auf die fremde Umgebung, Geräusche, Hektik und die veränderte Tagesstruktur reagieren sie jedoch mit Angst und Unruhe. Während des Aufenthalts verschlechtert sich oftmals die physisch-psychische Situation, so dass auf den Klinikaufenthalt häufig der Umzug in ein Pflegeheim folgt.

Der Vortrag gibt einen Überblick über Ziele, interdisziplinäre Zusammenarbeit, wissenschaftliche Projekte sowie Vernetzung und Struktur des interdisziplinären Graduiertenkollegs „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus".

Im Mittelpunkt des Kollegs steht die Erforschung innovativer Ansätze für den Umgang mit Demenz im Akutkrankenhaus mit Fokus auf Förderung der Lebensqualität von Menschen mit Demenz während und nach dem Aufenthalt im Akutkrankenhaus. Forschungsschwerpunkte sind optimale räumliche Struktur (Julia Kirch), spezifische Fortbildungen für Mitarbeiter (Julia Schneider und Mara Gkioka), Alterns- und gesundheitsbezogene Sichtweisen in Akutkrankenhäusern (Eva-Luisa Schnabel), Daten zur Hospitalisation von Patienten mit Demenz (Tobias Möllers), Programme zur demenzspezifischen Frührehabilitation im Akutkrankenhaus (Patrick Heldmann) und transsektorale Interventionsprogramme für Demenzkranke (Nacera Belala) zur Prävention des Funktionalitätsverlustes, Versorgung älterer Menschen in der Notaufnahme aus (Anton Schönstein), Computerprogramme zur Erkennung von kognitiven Störungen für dem klinischen Alltag (Stelios Zygouris), welche Problemen sind bei der neuropsychologischen Testung türkischstämmiger Menschen zu bewältigen (Simge Celik), wie sollte ein Delir-Präventionsprogramm gestaltet sein, das im klinischen Alltag anwendbar ist (Claudia Eckstein), welche Ausmaße und Formen nehmen freiheitsentziehende Maßnahmen im Klinischen Alltag ein (Sebastian Ritzi) und wie verändern sich Selbsteinschätzung und die Haltung zum Leben im Laufe einer Demenzerkrankung (Henrike Voss).

15:45
Einflussfaktoren der Krankenhaus-Verweildauer von Menschen mit und ohne Demenz
S201-2 

T. Möllers, L. Perna, P. Ihle, I. Schubert, H. Brenner; Heidelberg, Köln

Ein Krankenhausaufenthalt stellt für Menschen mit Demenz, deren Angehörige und das Klinikpersonal eine besondere Herausforderung dar. Demenz ist meist nur die Nebendiagnose, wird oft auch gar nicht erkannt. Die Patienten kommen in ihrer gewohnten Umgebung oft noch gut zurecht, auf die fremde Umgebung, Geräusche, Hektik und die veränderte Tagesstruktur reagieren sie jedoch mit Angst und Unruhe. Während des Aufenthalts verschlechtert sich oftmals die physisch-psychische Situation, so dass auf den Klinikaufenthalt häufig der Umzug in ein Pflegeheim folgt.

Der Vortrag gibt einen Überblick über Ziele, interdisziplinäre Zusammenarbeit, wissenschaftliche Projekte sowie Vernetzung und Struktur des interdisziplinären Graduiertenkollegs „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus".

Im Mittelpunkt des Kollegs steht die Erforschung innovativer Ansätze für den Umgang mit Demenz im Akutkrankenhaus mit Fokus auf Förderung der Lebensqualität von Menschen mit Demenz während und nach dem Aufenthalt im Akutkrankenhaus. Forschungsschwerpunkte sind optimale räumliche Struktur (Julia Kirch), spezifische Fortbildungen für Mitarbeiter (Julia Schneider und Mara Gkioka), Alterns- und gesundheitsbezogene Sichtweisen in Akutkrankenhäusern (Eva-Luisa Schnabel), Daten zur Hospitalisation von Patienten mit Demenz (Tobias Möllers), Programme zur demenzspezifischen Frührehabilitation im Akutkrankenhaus (Patrick Heldmann) und transsektorale Interventionsprogramme für Demenzkranke (Nacera Belala) zur Prävention des Funktionalitätsverlustes, Versorgung älterer Menschen in der Notaufnahme aus (Anton Schönstein), Computerprogramme zur Erkennung von kognitiven Störungen für dem klinischen Alltag (Stelios Zygouris), welche Problemen sind bei der neuropsychologischen Testung türkischstämmiger Menschen zu bewältigen (Simge Celik), wie sollte ein Delir-Präventionsprogramm gestaltet sein, das im klinischen Alltag anwendbar ist (Claudia Eckstein), welche Ausmaße und Formen nehmen freiheitsentziehende Maßnahmen im Klinischen Alltag ein (Sebastian Ritzi) und wie verändern sich Selbsteinschätzung und die Haltung zum Leben im Laufe einer Demenzerkrankung (Henrike Voss).

16:00
Assessmentstrategien in der Frührehabilitation von vulnerablen, multimorbiden, geriatrischen Patienten im Akutkrankenhaus: Ein systematischer Review
S201-3 

P. Heldmann, N. Belala, J. M. Bauer, K. Hauer; Heidelberg

Fragestellung: Interventionsstudien zur Effektivität von Frührehabilitationsprogrammen für vulnerable, multimorbide, geriatrische Patienten im Akutkrankenhaus ergaben widersprüchliche Ergebnisse. Das Kollektiv weist häufig zusätzliche kognitive Einschränkungen auf und stellt spezifische Herausforderungen an die eingesetzten Assessments. Inkonsistente Ergebnisse lassen sich auf die Auswahl von ungeeigneten Assessmentstrategien zurückführen.

Ziele: Evaluation von Assessmentstrategien aus randomisierten, kontrollierten Studien zur Frührehabilitation von akut-hospitalisierten Patienten nach:

  • Passung zur Studienintervention;
  • Passung zu den Rehabilitationsphasen mit Analyse psychometrischer Gütekriterien;
  • Sub-Analyse zu Studien von Patienten mit kognitiver Schädigung (PKS);

Methoden: Die Datenbanken PubMED, Cochrane CENTRAL, CINAHL und PEDro wurden systematisch durchsucht und zwei unabhängige Reviewer extrahierten die Daten. Einschlusskriterien: (1) Studiendesign RCT; (2) Durchschnittsalter der Teilnehmer > 65 Jahre; (3) Setting Akutkrankenhaus; (4) Intervention Übungstherapie (oder Teil einer komplexen Intervention).

Ergebnisse: Von 41 eingeschlossenen Studien wiesen 14 (34%) eine adäquate Passung zwischen der Intervention und den Assessments auf. Die Erfassungsinstrumente (n=32) wurden eher isoliert n=21 (66%) in einzelnen Rehabilitationsphasen als phasenübergreifend von der Frührehabilitation bis hin zur post-stationären Phase verwendet n=11 (34%). Einige Tests n=6 (35%) der körperlichen Leistungsfähigkeit weisen deutliche Bodeneffekte auf, während andere zur Erfassung des Funktionsstatus keine ausreichende Änderungssensitivität zeigen, um Veränderungen in der kurzen Phase der Frührehabilitation zu dokumentieren. PKS wurden in n=24 (58%) der Studiensamples eingeschlossen und kollektivspezifische Assessmentstrategien nur marginal berücksichtigt.

Zusammenfassung: Identifizierte Assessments weisen nur bedingt eine ausreichende Passung zu den Studieninterventionen und unterschiedlichen Rehabilitationsphasen auf. Obwohl PKS die Mehrheit von Patienten in der Frührehabilitation darstellen, sind kollektivspezifische Assessmentstrategien als Bestandteil der Behandlungsstrategien kaum erkennbar.

16:15
Non-pharmakologische, multikomponente Delir-Interventionen 2.0: Teambasierte Ansätze für die akut-geriatrische Versorgung
S201-4 

C. Eckstein, H. Burkhardt; Heidelberg, Mannheim

Hintergrund und Fragestellung: Das Delir ist ein oft unentdecktes und folgenschweres Syndrom, das gehäuft bei der vulnerablen, akut-geriatrische Klientel auftritt und deshalb das Spektrum von Delirdetektion, -prävention und Delirmanagement erfordert. Hierunter haben sich non-pharmakologische, multikomponente Interventionen als wirksam erwiesen, was vornehmlich durch ausgewählte, niederschwellige und ehrenamtlich erbrachte Präventionskomponenten nachgewiesen wurde. Bezogen auf die Leistungserbringung des Gesamtspektrums, das erwartungsgemäß die Expertise und enge Kooperation von Gesundheitsfachberufen beansprucht, liegen hingegen kaum Befunde vor. Aufgrund dessen wurde die Fragestellung verfolgt, welche Team-basierten Interventionen für die definierte Klientel vorliegen.

Methodik: Auf der Basis eines Scoping Reviews wurden Recherchestrategien, basierend auf vorab definierten Ein- und Ausschlusskriterien generiert sowie eine systematische Datenbanksuche (Medline, PsychInfo, Cochrane Library, Cinahl, Web of Science) ausgeführt. Das Title-Abstract- und Volltext-Screening (3.809/77) durch zwei unabhängige Reviewer führte zum Einschluss von 24 Studien. Die narrative Ergebnisdarstellung wurde dem PRISMA Statement entlehnt; die kritische Würdigung erfolgte mittels des CReDECI 2 Tools und Dimensionen gelingender Teamarbeit.

Ergebnisse: 45.83% der Interventionsprogramme adressieren die Detektion/Prävention, eine Studie das Management, während 50% das gesamte Spektrum bedienen. Die Anzahl identifizierter Interventionskomponenten variiert von drei bis 18, worunter Mobilisation und Schulung (83.33%) am meisten repräsentiert sind. Dauer, Häufigkeit, sowie Art und Weise der Interventionen sind in unterschiedlichen Qualitäten beschrieben; Prozesse, Verfahren und Verantwortungsbereiche wenig nachvollziehbar abgebildet. Patienten-Outcomes (z. B. Delirprävalenz/-inzidenz) werden im Gegensatz zu Team-assoziierten Endpunkten (z. B. Adhärenz, Schulungserfolg) meist in den Studien berichtet.

Zusammenfassung: Bisher stehen nur wenig Delir-Interventionsprogramme zur Verfügung, die das Spektrum von Detektion/Prävention/Management für die akut-geriatrische Klientel abdecken und Team-basierte Maßnahmen hinreichend beschreiben.

16:30
Psychogeriatrische Risikofaktoren in der Notaufnahme
S201-5 

A. Schönstein, H.-W. Wahl, H. Katus, A. Bahrmann; Heidelberg

Fragestellung: Um bereits vorhandenen Defiziten in der Akutversorgung und den weiter steigenden Anforderungen durch den demographischen Wandel zu begegnen, sieht das Landesgeriatriekonzept Baden Württembergs die schnelle Identifikation von älteren Risikopatienten in der Notaufnahme vor. Auf einer Risikostratifizierung basierende diagnostische Vorgehensweisen sollen eine optimierte Weiterbehandlung sichern. Als mögliches Schnellinstrument für eine systematische Einschätzung älterer Patienten (>70 Jahre) findet in der vorliegenden Studie der „Geriatrie-Check“ Anwendung, welcher einen besonderen Fokus auf den prämorbiden Status des Patienten legt und im Landesgeriatriekonzept empfohlen wird. Die prädiktive Validität des Geriatrie Checks hinsichtlich adverser Outcomes (Mortalität, Rehospitalisierung, Pflegeheimeinweisung etc.) wird dabei mit der verwandter Verfahren (Identification of Seniors at Risk, Lachs Screening)  und anderer psychogeriatrischer Risikofaktoren (Kognitives Kurzscreening, subjektive Gesundheits- und Alterseinschätzung, Krankengeschichte) verglichen. Zudem soll im Sinne einer Implementierungsstudie überprüft werden, inwiefern ältere Patienten von dem Geriatrie-Check profitieren können (z.B. Überlebenszeit, veränderte Behandlungspfade).

Methodik: Es kommt ein quasi-randomisiertes, prospektives Studiendesign mit drei Studiengruppen zum Einsatz (Gruppe 1: Kontrollgruppe; Gruppe 2: Geriatrie-Check Screening; Gruppe 3: Multimodales Assessment; jeweils n=261). Die Patienten werden in konsekutiven Wellen aus einem kardiologischen Notaufnahmesetting (Chest Pain Unit) des Universitätsklinikums Heidelberg rekrutiert. Patienten mit einer Lebenserwartung von weniger als 24h werden ausgeschlossen. Follow-Up Informationen über den weiteren Verlauf werden zu vier Zeitpunkten (1,3, 6 und 12 Monate nach Erstkontakt) erhoben.  

Ergebnisse: Erste Ergebnisse beziehen sich auf die prädiktiven Validitäten eines kognitiven Kurzscreenings (Short Portable Mental Status Questionnaire) sowie verschiedener Risikofaktoren aus der Krankengeschichte.

Zusammenfassung: Der Risikostratifizierung wird zukünftig in der geriatrischen Versorgung eine zentrale Rolle zugeschrieben. Dazu wird, so unsere Erwartung, die vorliegende Studie einen bedeutsamen Beitrag leisten können.

16:45
Altersdiskriminierung im Akutkrankenhaus?
S201-6 

E.-L. Schnabel, H.-W. Wahl, J. M. Bauer; Heidelberg

Fragestellung: Negative Altersstereotype können sich in der verbalen Kommunikation widerspiegeln („Elderspeak“). Ob „Elderspeak“ auch im Akutkrankenhaussetting existiert und ob Patienten mit kognitiven Beeinträchtigungen verstärkt davon betroffen sind, stellt eine noch weitgehend unbeantwortete Forschungsfragestellung dar. In Deutschland mangelt es definitiv an Studien zur Untersuchung von Altersdiskriminierung im Akutkrankenhaus. Im Vordergrund dieser Studie stand daher das mögliche Auftreten von Altersdiskriminierung in verbalen Pflegeinteraktionen innerhalb verschiedener deutscher Akutkrankenhaussettings (Allgemein- versus geriatrisches Krankenhaus). Basierend auf dem „Age Stereotypes in Interactions Model“ (ASI) von Hummert (1994) wird vermutet, dass Patienten mit kognitiven Beeinträchtigungen verstärkt altersdiskriminierenden Äußerungen ausgesetzt sind und der Kontext eine bedeutsame Rolle spielt.

Methodik: Grundlage dieser Studie bildeten Tonaufnahmen von insgesamt 106 Interaktionen zwischen Pflegefachkräften (n=34) und Patientinnen/Patienten (davon n=52 mit schwerer kognitiver Beeinträchtigung; 6CIT Cut-Off: 10/11), die während der Morgenpflege (n=50) oder Abendpflege (n=56) in zwei deutschen Akutkrankenhäusern aufgenommen wurden. Es wurde ein Mixed-Methods-Design angewandt, welches (1) qualitative Daten, (2) quantitative Daten sowie (3) Beobachtungsdaten umfasste. Das Auftreten von „Elderspeak“ sollte anhand verschiedener, etablierter Methoden zur Kommunikationsanalyse untersucht werden: (1) Psycholinguistische Analyse, (2) Emotional Tone Coding, (3) qualitative Inhaltsanalyse. Weiterhin sollte der Einfluss von personenbezogenen und institutionellen Merkmalen auf die Kommunikationsmuster berücksichtigt werden.

Ergebnisse: Die vorläufigen Ergebnisse weisen darauf hin, dass das Ausmaß von Altersdiskriminierung von der Methodik abzuhängen scheint. Die Interviewdaten legen eine eher geringe subjektive erlebte Altersdiskriminierung nahe, wohingegen die Kommunikationsdaten eine höhere Prävalenz von Altersdiskriminierung vermuten lassen.

Zusammenfassung: „Elderspeak“ könnte auch im Akutkrankenhaus eine Rolle spielen. Künftige Studien sollten diesen Befunden weiter nachgehen, sodass empirisch fundierte Trainingskonzepte abgeleitet werden können.

Zurück