Freitag, 07.09.2018
10:45 - 12:15
Seminarraum 25
S412
Anämie im Alter – ein geriatrisches Syndrom?

Moderation: G. Röhrig-Herzog, Köln; G. Kolb, Lingen

Symposium der AG Anämie der DGG

Anämie beim älteren Menschen ist nicht altersphysiologisch, aber multikausal bedingt und mit nachweisbaren funktionellen Einschränkungen im Alltag assoziiert. Diese Erkenntnis hat die AG Anämie auf der Basis der aktuellen Ergebnisse sowohl internationaler als auch eigener Studien in einem Positionspapier festgehalten (1). Die Multikausalität verbunden mit den assessmentbasiert nachweisbaren funktionellen Einschränkungen veranlassen im klinisch-geriatrischen Alltag nicht nur zu einer differenzierten Diagnostik der Anämie sondern auch zu einem frühzeitigen Therapiebeginn. Im Rahmen dieses Symposiums sollen die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten der Anämie im Alter erörtert werden und die Diskussion angeregt werden, in wie fern die Anämie als geriatrisches Syndrom zu werten ist.

  1. Röhrig G, Gütgemann I, Kolb G, Leischker A. Anemia in the aged is not ageing related: position paper on anemia in the aged by the “working group anemia” of the German Geriatric Society (DGG). European Geriatric Medicine 2018; DOI 10.1007/s41999-018-0048-0
10:45
Vitaminmangel und Anämie im Alter
S412-1 

A. Leischker; Krefeld

11:00
Eisenmangel als Anämieursache im Alter
S412-2 

I. Gütgemann; Bonn

11:15
Perioperatives Anämie-Management im Alter
S412-3 

S. Gurlit; Münster

11:30
Oxidativer Stress als Anämieursache im Alter
S412-4 

H.-U. Jabs; Solingen

11:45
Anämie im Alter - ein geriatrisches Syndrom?
S412-5 

G. Röhrig-Herzog; Köln

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