Kongress-Eröffnungsabend

Neue Geheimnisse des Alterns entschlüsselt

Altern ist individuell, vielfältig und herausfordernd. Die Geheimnisse des menschlichen Alterns werden auf dem Eröffnungsabend des DGGG/DGG-Jahreskongresses in Köln wieder ein Stück weit entschlüsselt. Im Rahmen seines Gastvortrags nimmt Björn Schumacher vom Institut für Genomstabilität in Alterung und Erkrankung der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln die Teilnehmer mit auf eine Reise in die Geschichte unserer Evolution und genetischen Komposition. Dabei zeigt Schumacher auf, wie der Körper auf Genomschäden reagiert und erläutert potenzielle Strategien zur Prävention altersbedingter Krankheiten. Die Veranstaltung ist kostenfrei und richtet sich an alle Kongress-Teilnehmer.

Der Stargast des Abends, Björn Schumacher, ist Leiter der Forschung des Lehrstuhls für Genomstabilität bei Alterung und Krankheit am Kölner Exzellenzcluster „Cellular Stress Responses in Aging-Associated Diseases“ (CECAD) der Universität Köln, der gastgebenden Universität des Kongresses. Im Spannungsfeld einer immer älter werdenden Gesellschaft erforschen in diesem Exzellenzcluster mehr als 400 internationale Wissenschaftler die molekularen Grundlagen des Alterungsprozesses und altersassoziierter Erkrankungen. „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir Professor Björn Schumacher für die Eröffnungsveranstaltung gewinnen konnten. Das ist schon jemand mit besonderer Strahlkraft. Er kann den translationalen Ansatz, also den gerontologisch-geriatrischen Brückenschlag, gut darstellen und vertreten. Das passt sehr gut in unser Vielfalt-Motto“, so DGGG-Kongress-Präsidentin Professorin Ursula Müller-Werdan. Der Kontakt war durch die DGGG-Präsidentin Professorin Susanne Zank von der Universität Köln zustande gekommen.

Vielfalt des Alterns: Austausch mit Kollegen und Experten

Die einleitenden Grußworte am Eröffnungsabend kommen von den Kongress-Präsidenten Professorin Ursula Müller-Werdan (DGGG) und Professor Hans Jürgen Heppner (DGG). „Der Kongress wird ein Ort des Austauschs. Wir wollen, dass nicht jeder sein eigenes Süppchen kocht, sondern versuchen, einen gemeinsamen Forschungsansatz zu denken, wo man Alterskrankheiten aus den Alterungsprozessen heraus versteht – biologisch, medizinisch, psychologisch und sozial“, so die beiden Kongress-Präsidenten.

Natürlich wird der Abend auch wieder musikalisch begleitet. Das Kölner Jungtalent Christoph Möckel wird die Kongress-Eröffnung mit modern-eloquentem Jazz untermalen. Beim anschließenden Get-together gibt es zudem genug Zeit, um mit den Rednern und natürlich den zahlreich anwesenden Geriatern und Gerontologen ins persönliche Gespräch zu kommen.

Eröffnungsabend und Gastvortrag:
Donnerstag, 6. September 2018, 19 Uhr
Universität zu Köln
Hörsaalgebäude (Gebäude 105)
Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln

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